Zuerst: Wo stehen Sie?
Auf einem Parkplatz, vor der Haustür oder in einer Tiefgarage sind andere Zugänge nötig als am Straßenrand. Nennen Sie Straße, Hausnummer und Ort. Auf einer Autobahn helfen Nummer, Fahrtrichtung und die nächste Anschlussstelle.
Steht das Auto im fließenden Verkehr, hat Ihre Sicherheit Vorrang. Bringen Sie sich, soweit gefahrlos möglich, abseits des Verkehrs in Sicherheit. Bei Verletzten oder akuter Gefahr wählen Sie 112. Gefährdet das Fahrzeug den Verkehr, verständigen Sie die Polizei unter 110.
Was passiert beim Startversuch?
Beschreiben Sie nur, was Sie bemerkt haben. Sie brauchen keine Fachbegriffe:
- Es leuchtet nichts und der Anlasser bleibt still.
- Die Anzeigen leuchten, aber Sie hören nur ein Klicken.
- Der Anlasser dreht, der Motor startet jedoch nicht.
- Das Fahrzeug startet mit Hilfe, geht danach aber wieder aus.
Diese Beobachtungen ersetzen keine Diagnose. Auch eine neue Batterie schließt ein Startproblem nicht aus. Eine Starthilfe ist deshalb keine Zusage, dass die Ursache dauerhaft behoben ist.
Fahrzeug und Zugang nennen
Halten Sie Hersteller, Modell und Antriebsart bereit. Wichtig ist auch, ob das Auto lenkbar ist und frei rollen kann. Bei einer Tiefgarage nennen Sie die Einfahrtshöhe und die Ebene. So können wir die geeignete Technik prüfen.
So kann Ihr Anruf klingen
„Mein Auto steht in Bremen an dieser Adresse. Es ist ein [Modell]. Beim Starten höre ich [Beobachtung]. Das Fahrzeug steht [Zugang]. Können Sie die passende Hilfe prüfen?“
Wir besprechen mit Ihnen, ob Hilfe vor Ort möglich ist und was bei einem notwendigen Transport passieren soll. Verfügbarkeit und Kosten klären wir vor der Beauftragung.
Weiterführend: Sicherheit bei einer Autopanne: ADAC.
